Presseberichte

Förderkreis fährt mit Bewohnern von Gut Sannum zum Blockhaus Ahlhorn

Einen Ausflug zum Blockhaus haben 41 Teilnehmer von Gut Sannum und ihre Begleitung in dieser Woche unternommen. Organisiert und begleitet haben den Ausflug Ulrike Meyer, Sporttherapeutin vom Gut Sannum, und Heike Wolters-Becker, die Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V.. Mit dem Bus ging es zum Blockhaus Ahlhorn. Dirk Faß empfing die Gruppe in der Kirche mit dem wunderschönen Ausblick und hielt eine Andacht zur Schöpfung. Nach Kaffee und Kuchen suchte die Gruppe einen schattigen Platz und Dirk Faß erzählte von der Frühgeschichte und ließ anschaulich mit einigen Objekten die Stein- und Eisenzeit aufleben. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Gut Sannum genossen die schöne Fahrt als eine gelungene Abwechslung zu ihrem Alltag.

Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V. organisiert und finanziert jedes Jahr verschiedene Ausflüge mit dem Ziel die Bewohner und Bewohnerinnen des Guts Sannum zu fördern. Dabei steht der Kontakt zwischen den Bewohnern und den Begleitern der Gruppe im Vordergrund und wird von den Begleitungen als sehr wichtig und für alle Beteiligten als bereichernd empfunden. Vom Förderkreis waren beim Ausflug diesmal dabei: Silke Ahting, Karl-Heinz Beyrow, Yvonne Cordes, Lydia Drachenberg , Sigrid Ehmen, Michael Feiner, Marianne Heineke, Dr. Detlev Lauhöfer, Anke Marien, Heide Menges, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Silke Müller, Christine und Rolf van Rüschen und Heike Wolters-Becker Interessierte, die an zukünftigen Ausflügen des Förderkreises mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Gutes Sannum teilnehmen möchten, können sich bei der Vorsitzenden melden.

Helgoländer Spezialitäten für guten Zweck genießen (26. Mai 2014)

112 Gäste kommen zum festlichen Abendmenü 2014 des Förderkreises von Gut Sannum

SANNUM Für Heike Wolters-Becker und Dr. Detlev Lauhöfer war es das letzte festliche Abendmenü, das sie in ihrer Funktion als erste Vorsitzende bzw. zweiter Vorsit-zender in Namen des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ am Freitagabend mit einem Stehempfang am Senkgarten des Gut Sannum eröffneten. Helgoländer Spezialitäten deckte das Gut-Sannum-Team mit Hauswirtschafsleiterin Sabine Bolduan, Doris Munderloh (Menü), Helma Lübeck (Dekoration), Yasar Balkanci-von Häfen (Service) und weiteren Helfern als Höhepunkt des Abends auf. Heike Wolters-Becker freute sich, wie im Vorjahr 112 Gäste begrüßen zu können. Alle waren gekommen, um für den guten Zweck zu spenden. Der Reinerlös soll Verwendung für eine mobile Musikanlage finden. Hausleiterin Sigrid Ehmen bietet seit längerem am Wochenende Disco-Abende für die Bewohner an.

Unter den Gäste sind mittlerweile auch viele Stammbesucher. Neben Vertretern der Gemeinde und der Vereine waren auch MdB Astrid Grotelüschen, die Landtagsabgeordneten Renate Geuter, Karl-Heinz Bley, Axel Brammer und Christian Dürr, Erster Kreisrat Carsten Harings und der Landrat des Kreises Friesland, Sven Ambrosy, Verbandsvorsitzender des Bezirksverbandes Oldenburg, zugegen.

„Für Gut Sannum und die Bewohner ist die Unterstützung der Behördenvertreter und der Politiker sehr wichtig“, so die Vorsitzende. Dies sei notwendig, um das Leben und Arbeiten in Sannum noch attraktiver für die Bewohner zu gestalten. Und dass es immer etwas Neues auf Gut Sannum zu sehen und zu berichten gibt, bewiesen zwei Führungen im Anschluss.

Nachdem 2013 der Rohbau im Pflegebereich besichtigt werden konnte, führten Hartmut Kapels und Jörn Haußmann vom Architekturbüro Kapels durch den nun bewohnten Pflegebereich. „Es ist einfach schön geworden. Schön zum Wohnen und zum Leben. Wobei die beiden Herren schon beim nächsten Bauabschnitt sind“, ergänzte Heike Wolters-Becker. Funktionsräume, unter anderem für den Friseur und die Fußpflege entstehen zurzeit.

Die zweite Führung stellte das neue Projekt von Gut Sannum „Natur erleben“ vor: einen idyllischen Pfad durch ein Stück Wald an der Hunte-Niederung. Karin Harms, stv. Verbandsgeschäftsführerin des Bezirksverbandes, und der Leiter von Gut Sannum, Hans-Werner Kuhlmann, stellten dieses Projekt vor.

Nach den Rundgängen empfing der Bewohnerchor „Sannumer Zwischentöne“ unter der Leitung von Ulrike Meyer die Gäste. Musikalisch wurde auf das Thema Helgo-land und damit auf das Abendmenü eingestimmt.

Artikel auf NWZonline

Ausflug zu den Ahlhorner Fischteichen (24. Mai 2014)

Bachforelle, Grünkarpfen und Hecht- die 21 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Sannum in Huntlosen und die 12 begleitenden Betreuer des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ (Dr. Detlev Lauhöfer, Traute Schröder, Anke Marien, Marianne Heineke, Heide Menges, Silke und Michael Müller, Yvonne Cordes, Hans-Gerd Dörrie, Heike Wolters-Becker sowie Ulrike Meyer und Hildegard Wilken vom Haus Sannum) kamen dabei aus dem Staunen und Bewundern kaum heraus, als sie während ihres Ausfluges zur Teichwirtschaft Ahlhorn eine Vielzahl von Fischen bewundern und sogar vorsichtig berühren durften.

Der Forstamtmann Jörn Schöttelndreier erzählte anschaulich über die Eigenarten und Merkmale der einzelnen Fischsorten und zeigte sein Geschick als „Fischdompteur“, indem er einzelne „Vertreter“ der Fischarten einfing, vorsichtig aus dem Wasser hob, kurz herumzeigte und so ein Lächeln auf die Gesichter der Bewohner zauberte.

Während eines anschließenden kleinen Spazierganges vorbei an den Fischteichen konnte man einen Einblick in die ausgefeilte Technik und moderne, ökologische Steuerung der Bewirtschaftung der Teiche gewinnen.

Bei Erdbeerkuchen und Kaffee konnte der Nachmittag, der begleitet wurde von strahlendem Sonnenschein, gemütlich ausklingen, bevor der Bus wieder gen Heimat nach Huntlosen steuerte.

Schlafen in zwei neuen Sesseln (20. Februar 2014)

Spende auf Gut Sannum überreicht

SANNUM Das Festliche Abendmenü des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ ist nicht nur ein willkommener Rahmen, um Kontakte zu pflegen, sondern für den Förderkreisverein auch eine gute Möglichkeit, Spendengelder für die Arbeit in den Einrichtungen von Gut Sannum zu gewinnen.

So konnte aus dem Erlös des Abendmenüs 2013 ein Therapiefahrrad in gutem gebrauchten Zustand für 500 Euro erworben werden. Daneben wurden zwei Pflege-Schlafsessel im Gegenwert von 4 200 Euro angeschafft. Sie finden Anwendung im Wohnbereich.

Dafür bedankte sich Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann, denn drei solcher Pflegesessel werden dringend benötigt. Durch die großzügige Spende brauchte aus den Einrichtungsmitteln nun noch ein Schlafsessel finanziert werden.

Auch für das kommende Abendmenü am Freitag, 23. Mai, auf Gut Sannum hofft Förderkreis-Vorsitzende Heike Wolters-Becker auf viele Spenden.

„Wunsch der Einrichtung ist die Anschaffung einer Lichtprojektionswand sowie einer Küchenknet-Maschine für das Backhaus“, so die Vorsitzende.

Artikel auf NWZonline

Vorstandswechsel kündigt sich in Sannum an (15. Februar 2014)

Personeller Umbruch steht im Herbst bei „Leben und arbeiten“ bevor - Am 23. Mai ist das festliche Abendmenü auf Gut Sannum. Die Vorbereitungen laufen.

SANNUM Gleich zwei Mitgliederversammlungen wird der „Förderkreis Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ in diesem Jahr abhalten.

Die erste fand am Donnerstagabend im Foyer des neuerbauten Pflegebereiches erstmals statt. Ein ungewohnter, aber sehr gut geeigneter Rahmen, wie die 17 Förderkreismitglieder fanden. Besonders fiel die gute akustische Dämmung der Räumlichkeiten auf.

Hintergrund für die erste Mitgliederversammlung ist ein bevorstehender Vorstandswechsel im Förderkreis. Die erste Vorsitzende Heike Wolters-Becker orientiert sich beruflich und beim Wohnort neu.

„Eigentlich wollte ich schon zum Jahresbeginn den Vorsitz niederlegen“, erklärte die Vorsitzende. Dann sei sie aber aus dem Kreis der Mitglieder umgestimmt worden. Hauptargument war die Vorbereitung des festlichen Abendmenüs 2014 am Frei-tag, 23. Mai, in Form eines „Helgoländischen Essens“.

Das Thema Vorstandswahlen dürfte bei der nächsten Versammlung im Herbst, am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, beherrschendes Thema seine. Aller Voraussicht nach wird auch der stellvertretende Vorsitzende Detlev Lauhöfer nicht erneut kandidieren. Außerdem hören Kassenwart Michael Feiner und Beiratsmitglied Traute Schröder auf.

Aktuell konnten schon neue aktive Mitglieder geworben werden. Dazu gehören Hans-Gerd Dörrie und Uwe Zwicker. Dörrie ist auch bereit, ein Amt im engeren Vorstandsteam zu übernehmen.

Einen Bericht zur aktuellen Entwicklung des „Gut Sannum“ gab Hans-Werner Kuhlmann ab. Er erklärte, dass bis 2016 die Sanierung abgeschlossen werden sein könnte. Fertig ist der erste Bauabschnitt der Pflege mit Wohnbereich.

Im zweiten Bauabschnitt werden Funktions-, Therapie- und Personalräume sowie Bäder erstellt. Das ehemalige Haus Hunte ist abgerissen. Geplant ist in 2014 auch der Beginn der Sanierung bzw. Umbau der Tagesstruktur und die Sanierung der Wohngruppe Hunte.

Ferner wird im April das Projekt „Natur erleben für Alle“ starten. Zuschüsse gibt es dafür vom Land und der Gemeinde. Zurzeit laufen noch Verhandlungen mit der Bingo Naturschutzstiftung.

Entstehen sollen barriere-freie Wanderwege und Infostationen im Altenburg Wald und Richtung Hunte.

Am 24. April veranstaltet der Förderkreis einen Ausflug für die Bewohner des Gut Sannum. Gedacht ist an einen Besuch der Ahlhorner Teichwirtschaft.

Artikel auf NWZonline

Mit der Nordwestbahn nach Osnabrück (21. Dezember 2013)

Einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Osnabrück haben 31 Teilnehmer von Gut Sannum, der Außenstelle in Sandkrug und ihre Begleitung letzte Woche unternommen. Organisiert haben den Ausflug Ulrike Meyer, von der Tagesstruktur vom Gut Sannum, und Heike Wolters-Becker, die Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V.. Mit der Nordwestbahn ging es von Huntlosen nach Osnabrück. Die schön geschmückte Altstadt und der Weihnachtsmarkt gefielen der Gruppe sehr gut. Im Cafe`Leysieffer gab es Kaffee und leckeren Kuchen. Kinderpunsch schmeckte allen Beteiligten sehr gut. Mit einer Postkutsche fuhren einige Teilnehmer zu ihrem Vergnügen durch die Altstadt. Zur Stärkung durfte eine Bratwurst zum Abschluss nicht fehlen. Mit der Nordwestbahn ging es dann komfortabel zurück nach Huntlosen und Sandkrug. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausfluges waren begeistert und zufrieden mit dem schönen erlebnisreichen Tag. Vom Förderkreis waren beim Ausflug dabei: Karl-Heinz Beyrow, Sigrid Ehmen, Rolf Jessen, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Silke und Michael Müller, Kurt Neuhaus, Klaus Rusinowskyj, Heike Wolters-Becker. Auch war der Bürgermeister der Gemeinde Großenkneten, Thorsten Schmidtke als Begleitung bei diesen vergnüglichen Nachmittag mit dabei. Der Förderkreis „Leben und arbeiten Haus Sannum“ organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel die Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses Sannum mit seiner Außenstelle in Sandkrug zu fördern und Abwechslung in den Alltag zu bringen.

Übergabe eines Therapie-Fahrrades

Freudiger Anlass für die Bewohnerinnen und Bewohner von Gut Sannum

Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V. hat bei seiner letzten Vorstandssitzung auf Gut Sannum ein Therapie-Fahrrad für die Bewohnerinnen und Bewohner an Hans-Werner Kuhlmann, den Leiter der Einrichtung, überreicht.Das Therapie-Fahrrad ermöglicht den Bewohnern eine neue Erfahrung des Fahrens in einer bequemen Sitzhaltung. Ulrike Meyer, Sporttherapeutin von Gut Sannum, berichtet von ihrer Arbeit mit den Bewohnern, dass es „die Menschen glücklich macht und sie die Leichtigkeit beim Fahren genießen“.Finanziert wurde das Fahrrad aus Spendenmitteln des letzten Abendmenüs Ende Mai diesen Jahres.Bei der Vorstandssitzung des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V. wurde eine Auswertung des letzten Abendmenüs vorgenommen. Man war sich einig, dass es ein wunderschöner Abend war. Als Termin für das Abendmenü im nächsten Jahr wurde der Freitag, 23. Mai 2014 festgelegt. Der Förderkreis organisiert für Donnerstag, 12. Dez. 2013 von 13.00 – 20.30 Uhr einen Weihnachtsausflug nach Osnabrück für die Bewohner und Bewohnerinnen. Wer Interesse hat, als Begleitung mitzufahren, melde sich bitte unter 04487 7306 AB bzw. 0152 54782 843 (Heike Wolters-Becker).





Bewohner von Gut Sannum machen eine Hafenrundfahrt in Wilhelmshaven

Einen Ausflug zu einer Hafenrundfahrt nach Wilhelmshaven haben 30 Teilnehmer von Gut Sannum und ihre Begleitung unternommen. Organisiert und begleitet haben den Ausflug Ulrike Meyer, Sporttherapeutin vom Gut Sannum sowie Hans-Gerd Dörrie und Heike Wolters-Becker, beide vom Vorstand des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V.. Mit einem rollstuhlgerechten Bus ging es im Rahmen einer Halbtagesfahrt zum Südhafen nach Wilhelmshaven. Bei herrlichem Wetter ging es dann auf das Schiff „Harle Kurier“. Bei der Hafenrundfahrt ging es in den Marinehafen und zum Jade-Weser-Port. Bei Kaffee und Kuchen genossen die Bewohnerinnen und Bewohner die schöne Fahrt. Vergnügt waren alle zum Abendessen wieder zurück. Die heitere Fahrt war wieder einmal eine gelungene Abwechslung zu ihrem Alltag gewesen. Vom Förderkreis waren beim Ausflug dabei: Karl-Heinz Beyrow, Anette Cramer-Große-Beilage, Hans-Gerd Dörrie, Michael Feiner, Marianne Heineke, Anke Marien, Ulrike Meyer, Klaus Rusinowskyj, Traute Schröder, Heike Wolters-Becker und Uwe Zwicker. Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V. organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel die Bewohner und Bewohnerinnen des Guts Sannum zu fördern. www.förderkreis-sannum.de

Garten bietet viel Freiraum

Gut Sannum lädt zu Tisch – Pflegetrakt im Bau

SANNUM Gurkensuppe, Blattsalat mit Räucherspeck, Zwiebelfleisch, Panschkraut, Weißwurst in Lebkuchensoße mit Knödel, „Verrückter Hund“ und Honig mit Wodka sowie polnische Biere standen am Freitagabend auf der Speisekarte des „Polnischen Festlichen Abendmenüs“. Einmal mehr hatte der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ zu diesem geselligen Ereignis für den guten Zweck eingeladen, und doch war an diesem Abend vieles anders als in den Vorjahren.

Der Sektempfang fand für die rund 100 Gäste vor dem neu eingerichteten Senkgarten bei fast sommerlichen Wetter unter freiem Himmel statt. Eine symbolische Ortswahl. Hier begrüßte Vorsitzende Heike Wolters-Becker die Besucher zu einem denkwürdigen Augenblick, denn aus dem Haus Sannum sei nun das Gut Sannum geworden, wie sie erklärte.

„Im Oktober 2010 haben Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Sannum gemeinsam in einer Planungswerkstatt den Traum von ,Gut Sannum – Freiraum für alle‘ entwickelt“, erklärte die Vorsitzende. Und weiter: „Der Traum ist umgesetzt. Die Neugestaltung als Ergebnis sehen wir hier ,und natürlich hat sich auch in den Köpfen etwas bewegt: Freiraum für alle, behindert oder nicht.“

Das erste Projekt – die neu gestaltete Außenanlage – ist somit umgesetzt. Das zweite Projekt – der Neubau des Pfle-getraktes – befindet sich im Umbau. Aufgeteilt in vier Gruppen besichtigten die Besucher, darunter auch die Landtagsabgeordneten Renate Geuter, Axel Brammer, Christian Dürr und Karl-Heinz Bley sowie Landrat Frank Eger und Bürgermeister Thorsten Schmidtke, den neuen Senkgarten, aber auch den Rohbau des Pflegetraktes.

Während Sonja Hörster den Garten vorstellte und auch auf die Anlegung von vier Rundwanderwegen hinwies, oblag es Frank Diekhoff und Thorsten Peters sowie Architekt Jörn Haußmann, einen Einblick in den neu entstehenden Pflegebereich mit drei Wohngemeinschaften zu geben. Bis zu 14 Bewohner finden in einer Wohnung Platz. Darauf ist die Bauweise optimal abgestimmt. Auf Korridore oder Ähnliches wurde bewusst verzichtet. Die Grundfläche soll ganz für die Pflege genutzt werden können. Mit Plänen wurde die Aufteilung der Räumlichkeiten beim Rundgang erklärt.

Für optische Abwechslung sorgten die Maskenmänner vom Atelier Blauschimmel (Verein Kunst und Kultur Huntlosen). Musikalisch begleitete Christiane Rudolph auf dem Cello.

Im Anschluss wartete das Büffet im Foyer der Halle. Dafür sowie für die tolle Dekoration bedankte sich Heike Wolters-Becker bei Sabine Bolduan und ihrem Team.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Bewohner von Gut Sannum machen eine Weser- und Hafenrundfahrt in Bremen

Einen Ausflug zu einer Weser- und Hafenrundfahrt nach Bremen haben 36 Teilnehmern von Gut Sannum und ihre Begleitung in der letzten Woche unternommen. Organisiert und begleitet haben den Ausflug Christa Vezis, die Leiterin des Bereiches Tagesstruktur vom Gut Sannum, und Heike Wolters-Becker, die Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V.,. Mit einem rollstuhlgerechten Bus ging es im Rahmen einer Halbtagesfahrt zum Martinianleger nach Bremen. Bei schönen, warmen Wetter ging es dann auf das Schiff „Hal över“. Bei Kaffee und Kuchen genossen die Bewohnerinnen und Bewohner die schöne Fahrt. Pünktlich zum Abendessen waren alle zurück. Die vergnügliche Fahrt war wieder einmal eine gelungene Abwechslung zu ihrem Alltag gewesen. Vom Förderkreis waren beim Ausflug dabei: Karl-Heinz Beyrow, Hans-Gerd Dörrie, Michael Feiner, Marianne Heineke, Rolf Jessen, Anke Marien, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Silke und Michael Müller, Anneke Nagels-Tschorr, Kurt Neuhaus, Klaus Rusinowskyj, Christa Vezis, Heike Wolters-Becker und Uwe Zwicker. Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V. organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel die Bewohner und Bewohnerinnen des Guts Sannum zu fördern.

Relax-Liege und Sani-Box

Eine Relax-Liege für den Seniorenbereich, zwei Arbeitstische und eine Sani-Box für Rheuma- und Gichtkranke konnte der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ im vergangenen Geschäftsjahr für das Gut Sannum anschaffen. Die Mittel dafür stammen aus dem Festlichen Abendmenü 2012, aber auch aus dem Benefizkonzert im vergangenen Jahr. Den Vorstand des Förderkreises unter der Leitung der Vorsitzenden Heike Wolters-Becker freut es, die notwendigen Therapiemittel auf diese Art und Weise anschaffen zu können.

Der Förderkreis unterstützt seit Jahren die Einrichtung des Bezirksverbandes Oldenburg in der Gemeinde Großenkneten. Stiftungs- und Spendengelder finden eine Verwendung für die Therapiearbeit mit den Bewohnern der Einrichtung, die sich jetzt gerade im konzeptionellen und baulichen Umschwung befindet.

In diesem Jahr will der Förderkreis ein so genanntes Liege-Fahrrad anschaffen. Das Gerät verfügt über drei Räder und ist besonders leichtgängig. Die Anschaffungskosten liegen bei 2000 Euro. Ferner geht es um eine Therapeutische Lichtwand, die im Foyer des Hauses Platz finden soll. Von einem rückwärtigen Beamer wird die Leinwand mit Bildern bestrahlt, die besonders in der kalten und trüben Winterzeit Licht, Farbe und Freude nicht nur fürs Auge bieten sollen. Diese Anschaffung benötigt einen Finanzaufwand von rund 2500 Euro.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Inklusion noch stärker fördern (20. Februar 2013)

Häuser „Hunte“, „Altburg“ und „Bäke“ werden saniert – Neuer Laden

SANNUM Es tut sich einiges auf dem Gut Sannum der Stiftung Gertrudenheim. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ ging Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann auf die aktuelle Entwicklung ein. Dabei steht derzeit der im Bau befindliche Pflegebereich im Blickpunkt. „Der Bau soll zum Sommer fertig sein. Dann aber erst als Ausweichmöglichkeit, denn die Häuser Hunte, Altburg und Bäke sollen bis 2015 saniert, modernisiert und energetisch für die Zukunft umgebaut werden“, berichtete Kuhlmann. Ziel sei es, Einzelzimmer mit eigenen Sanitäranlagen zu schaffen und so die Wohnqualität zu steigern. Seit 25 Jahren sei in diesen Häusern keine Sanierung mehr durchgeführt worden. Nun sei es Zeit für eine neue Raumstruktur.

Parallel zur neuen Pflegeabteilung wird der alte Bullenstall hergerichtet. „Hier wird dann ein Hofladen mit Kühlung und echter Angebotspalette entstehen.“ Auch an eine Kreativ-Werkstatt an dieser Stelle wird gedacht. Zusätzlich entsteht ein Gruppenraum mit Kamin und Seminarraum für 45 Gäste.

Im Garten entsteht ein neues, für den Aufenthalt geeignetes Gewächshaus mit 200 Quadratmetern Grundfläche. Finanziert wird das ehrgeizige Vorhaben vor allem aus eigenen Rücklagen.

Zum neuen Kurs auf Gut Sannum gehört auch die stärkere Ausrichtung auf den ersten Arbeitsmarkt für die Bewohner. „Insgesamt soll über alle Tage ein größerer Gäste- und Kundenstrom die Anlage beleben.“

Auch berichtete Kuhlmann, dass die Einrichtung zurückgekehrt sei zur Entlohnung der 130 Mitarbeiter nach dem alten öffentlichen Tarif (TVÖD).

Um die Inklusion und damit die Teilhabe von Behinderten zu fördern, wird ein Projekt mit den Berufsbildenden Schulen geplant. Eine acht mal vier Meter große Fachwerkscheune, die gekauft wurde, soll in einer Gemeinschaftsaktion wieder aufgebaut werden.

Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ unterstützt seit Jahren Bewohner und Mitarbeiter ideell und finanziell Die Wahlen zum Vorstand des Förderkreises brachten zwei Veränderungen. Während die erste Vorsitzende Heike Wolters-Becker, 2. Vorsitzender Dr. Detlev Lauhöfer, Kassenwart Michael Feiner und Schriftführerin Silke Müller wiedergewählt wurden, schieden bei den Beisitzern Rolf Jessen und Christa Vezis aus. Beide sind Gründungsmitglieder. Jessen war lange Jahr Vorsitzender und bis zuletzt im Beirat tätig und sagte auch für kommende Jahre seine Hilfe zu. Als Dankeschön überreichte die Vorsitzende jeweils einen Präsentkorb. Neue Beisitzer sind Siegrid Ehmen, Hans-Gerd Dörrie und Michael Müller. Im Amt als Beisitzer bleiben Anke Marien, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Klaus Rusinowskyi, Traute Schröder und Karl-Heiz Beyrow.

Zum festlichen Abendmenü lädt der Förderkreis am 31. Mai ein. Am 11. August findet das Gartenkulturfest in Sannum statt. Bereits am 11. April wird ein Fach- und Informationstag zum Thema „Inklusion, Konversion, Partizipation“ angeboten.

Autor: Peter Kratzmann

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Mit dem Förderkreis zum Bremer Weihnachtsmarkt (13. Dezember 2012)

Ausflügler verbringen einen schönen und erlebnisreichen Tag in der Stadt an der Weser

SANNUM/BREMEN Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel, die Bewohner und Bewohnerinnen von Gut Sannum mit der Außenstelle in Sandkrug zu fördern und Abwechslung in den Alltag zu bringen. Tradition hat dabei auch der Weihnachtsausflug, der dieses Mal wieder nach Bremen führte. 36 Teilnehmer fuhren mit der Nordwestbahn nach Bremen. Organisiert hatten die Tour Christa Vezis, von der Tagesstruktur vom Gut Sannum, und Heike Wolters-Becker, Vorsitzende des Förderkreises. „Die schön geschmückte Altstadt mit dem Weihnachtsmärkten beim Rathaus und der Schlachte gefielen der Gruppe sehr gut“, berichtet Heike Wolters-Becker. In der „Ständigen Vertretung“ in der Böttchergasse habe es Kaffee und leckeren Kuchen gegeben. Zur Stärkung gab es später natürlich auch Bratwurst. Der Punsch zum Abschluss durfte ebenfalls nicht fehlen. Mit dem Bus ging es zurück nach Huntlosen und Sandkrug. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert und zufrieden mit dem schönen erlebnisreichen Tag. Vom Förderkreis waren als Begleiter dabei: Karl-Heinz Beyrow, Dr. Detlev Lauhöfer, Anke Marien, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Anneke Nagels-Tschorr, Kurt Neuhaus, Klaus Rusinowskyj, Traute Schröder, Christa Vezis und Heike Wolters-Becker.

Autor: Klaus Derke

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Dickes Lob für die Chöre: „Eine ganz tolle Sache!“ (12. Dezember 2012)

Erlös des Benefizkonzerts auf Gut Sannum kommt Menschen mit Behinderungen zu Gute

SANNUM „Das war eine ganz tolle Sache, was sie da auf die Beine gestellt haben“, lobte Heike Wolters-Becker, Vorsitzende des Förderkreises von Gut Sannum, das Benefizkonzert mit fünf Chören, das am 11. November auf Gut Sannum stattfand und von der NWZ  präsentiert wurde. Als Erlös der Veranstaltung wurden jetzt zwei Schecks von jeweils 459,84 Euro an den Förderkreis Leben und Arbeiten in Sannum und die gemeinnützige Norle GmbH übergeben. Beide Institutionen kümmern sich mit großem Engagement um gelebte Inklusion. Neben dem Gesangverein Frohsinn Döhlen, der das Konzert organisierte, und dem gemischten Chor Sandhatten, waren der hauseigene Sannumer Chor („Sannumer Zwischentöne“), der Inklusionschor „Einfach Kunterbunt“ und der Gebärdenchor „GeCO“ aus Oldenburg beim Benefizkonzert aufgetreten. „Es war eine tolle Erfahrung für uns alle“, stellte Antje Paries-Theile vom Döhler Gesangverein Frohsinn fest. „Es war ganz beeindruckend, auch für die Leute, die mitgesungen haben“, betonte Ulrike Meyer, die die „Sannumer Zwischentöne“ leitet. Der Förderkreis von Gut Sannum will mit der Spende wiederum „etwas Gutes tun für die Bewohner“, wie Heike Wolters-Becker betonte. Gerade fand ein Ausflug mit Bewohnern zum Weihnachtsmarkt in Bremen statt. Bei der Norle soll das Geld in weitere Musikprojekte fließen, wie Bianca Grafe berichtete.

Autor: Klaus Derke

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Geburtstag in Lederhose und in Dirndl (13. November 2012)

Außenstelle des Gertrudenheims seit zehn Jahren an Sandkruger Bahnhofsallee zu Hause

SANDKRUG Am 8. März 2002 war Richtfest, am 29. Oktober des gleichen Jahres bezogen 30 Bewohnerinnen und Bewohner der Außenstelle des Gertrudenheims von Gut Sannum in der Bahnhofsallee 11 in Sandkrug ihre neuen Wohnungen. Das ist jetzt zehn Jahre her, und dieser Geburtstag wurde mit einem Bayrischen Abend zünftig gefeiert. Unter den Gästen begrüßte Hausleiter Yasar Balkanci-von Häfen Frank Michael Matthé, der die Grüße des Einrichtungsleiters von Gut Sannum, Hans-Werner Kuhlmann, überbrachte. Vom Förderverein „Leben und Arbeiten in Sannum“ waren Gabriele Müller und Kurt Niehaus gekommen. Müller beglückwünschte die Bewohner zu ihrem Domizil mitten im grünen Sandkrug und fand anerkennende Worte auch für das Betreuungsteam der Einrichtung, das hier eine sehr wertvolle Arbeit leisten würde. Jede Gesellschaft, so Müller, müsse sich daran messen lassen, wie sie mit ihren schwächeren Mitgliedern umgehe und was sie tue, damit Menschen mit Behinderungen ein ihren jeweiligen Möglichkeiten entsprechendes, weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können. Das werde in der Sandkruger Außenstelle in vorbildlicher Weise umgesetzt, lobte sie. Auch die 32 Bewohner hatten eine Überraschung parat und einen Dankesgruß an die Betreuer einstudiert. Nadine Kleymann hatte dafür die Regie übernommen, unter der sich Ingo, Anja, Harald, Sarah und Phil mit ihr für die Fürsorge, Unterstützung, Freundlichkeit, Geduld und den Zeitaufwand bedankten, kleine Geschenke überreichten und allen einen schönen Tag wünschten. Das Betreuungspersonal hatte sich für diesen Festtag, unter dem Motto „Bayrischer Abend“ entsprechend mit Dirndl und Lederhosen ausstaffiert. Auch die Festräume waren im weiß-blauen Rautenmuster geschmückt, und nach Kaffee und Kuchen wurde abends deftiges Sauerkraut mit Weißwurst, Leberkäse und Serviettenknödeln serviert.

Autor: Peter Biel

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

'Hände hoch' für den Gebärdenchor aus Oldenburg (13. November 2012)

Viel gute Laune bei „Singen baut Brücken“ – Zuschauer begeistert

SANNUM „Singen baut Brücken“, lautete am Sonntag das Motto eines Benefizkonzertes, zu dem der Gesangverein „Frohsinn“ Döhlen auf das Gut Sannum bei Huntlosen eingeladen hatte. Musikalisch wurde das Thema mitreißend umgesetzt. Die Chöre Sannumer Zwischentöne, Gebärdenchor GeCo, Mix-Dur, Inklusionschor „Einfach Kunterbunt“ und der Gesangverein Frohsinn boten ein breites Spektrum an Liedern. Antje Paries-Theile, Vorsitzende des Gesangvereins „Frohsinn“ Döhlen, sagte: „Wir wollen eine Antwort geben auf die Frage: Was kann man mit Musik und Sprache bewegen?“ Das Motto „Singen baut Brücken“ sollte Grenzen überwinden zwischen Menschen verschiedener Lebenssituationen und kulturellen Gegebenheiten. Die Lieder vermittelten gute Laune („Bunt soll mein Leben sein“) und luden auch schon mal zum Mitmachen ein. Bekannte Rhythmen trieben das Publikum oft zu lautem Jubel („Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Dancing Queen“). Einer der Höhepunkte des Nachmittags war der gemeinsame Auftritt des Gebärden-Chores Oldenburg mit dem Gastgeber-Chor „Frohsinn“. Die Sänger sangen und tanzten zu dem bekannten Lied von Herbert Grönemeyer, „Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist“. Nach dem Lied rissen alle Zuschauer mit lachenden Gesichtern die Hände hoch. Diese Gestik sei eine Anerkennung für Gehörgeschädigte. Einige wollten sogar wissen, wie sie denn das Wort „Zugabe“ gestikulieren könnten. Beste Stimmung herrschte also auf den gut besuchten Plätzen im Saal. Meike Dittmar vom GeCo-Chor sagte: „Wir treten nicht häufig vor so großem Publikum auf. Schön ist, dass die Zuschauer so toll mitmachen.“ Spenden wurden gesammelt für die gemeinnützige Norle GmbH und den Förderkreis „Leben und Arbeiten in Sannum“.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Besuch in Hannover (23. Oktober 2012)

Auf Einladung von Christian Dürr, FDP-Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag, sind 35 Bewohner von Gut Sannum der Stiftung Gertrudenheim und der Außenstelle in Sandkrug und deren Begleitung vom Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ kürzlich zum Landtag nach Hannover gefahren. Bevor es zum Landtag ging, besuchte die Gruppe das „Sea-Life“ in Hannover. Der Einblick in die Unterwasserwelt war faszinierend. Danach tauchte die Gruppe in die Arbeit der Landespolitiker ein. Von der Besuchertribüne des Landtages verfolgten die Gäste eine Sitzung. Der „raue“ Umgangston der Abgeordneten untereinander sowie das Kommen und Gehen und der Handy-Gebrauch fielen den Teilnehmern dabei besonders auf. Glück hatte die Gruppe, dass sie einen Abgeordneten aus dem Landkreis, Axel Brammer (SPD), bei einer Rede zum Betreuungsgeld zuhören konnte. In der anschließenden Diskussion mit den Abgeordneten Christian Dürr, Axel Brammer und Ansgar Focke (CDU) wurden verschiedene Themen angesprochen. Ein Dankeschön ging an den Gastgeber dieses Landtag-Besuches, Christian Dürr, für den informativen und spannenden Nachmittag. Organisiert haben die Fahrt Marion Vosteen aus dem Wahlkreisbüro von Christian Dürr, Christa Vezis, von der Tagesstruktur vom Gut Sannum, und Heike Wolters-Becker, vom Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ e.V.. Vom Förderkreis waren beim Besuch des Landtages außerdem dabei: Karl-Heinz Beyrow, Hans-Werner Kuhlmann (Leiter Gut Sannum), Dr. Detlev Lauhöfer, Anke Marien, Frank-Michael Matthè, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Anneke Nagels-Tschorr und Klaus Rusinowskyj. Der Sannumer Förderkreis organisiert und finanziert jedes Jahr Fahrten für die behinderten Bewohner und Bewohnerinnen. So werde ein wenig Abwechslung in den Alltag gebracht.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Durch Singen Brücken bauen (27. September 2012)

Fünf Chöre laden nach Sannum ein – 11. November ab 14 Uhr

SANNUM „Singen baut Brücken“, unter diesem Motto laden am Sonntag, 11. November, fünf Chöre der Region zu einem Benefizkonzert auf das Gut Sannum ein. An dem Konzert nehmen auch drei Chöre mit behinderten Mitgliedern teil. Neben dem Gesangsverein „Frohsinn“ Döhlen, der das Konzert organisiert, und dem gemischten Chor Sandhatten wird sich auch der Chor des Guts Sannum, Sannumer Zwischentöne, präsentieren. Darüber hinaus singt der Inklusionschor Einfach Kunterbunt unter der Leitung der Sandhatter Liedermacherin Sybille Gimon und der Gebärdenchor „GeCO“ aus Oldenburg mit hörbeeinträchtigten und tauben Mitgliedern. „Ich hoffe auf ein schönes Fest, auf dem die Chöre selbst auch neue Sichtweisen kennen lernen können“, sagt Antje Paries-Theile, Organisatorin und Vorsitzende des Gesangvereins Frohsinn. Vielleicht ließe sich so auch die Jugend wieder mehr ansprechen, hofft sie. Der Einlass zu dem kostenlosen Konzert ist ab 14 Uhr. Durch das Programm wird O-eins-Moderator Oliver Rosenthal führen. Der Erlös soll dem Förderverein „Leben und arbeiten in Sannum“ sowie der gemeinnützigen Norle zu Gute kommen.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Leckeres Brot zum Sommerfest (12. September 2012)

Michael Feiner, Heike Wolters-Becker, Christa Vezis, Hans-Werner Kuhlmann

SANNUM Die ersten Brötchen, die aus dem neuen Ofen auf dem Gut Sannum gezogen werden, sind noch ziemlich blass. Dabei hatte Christa Vezis, Leiterin der Tagesstruktur zuvor befürchtet, dass sie schon schwarz sein könnte. Der Umgang mit einem Holzofen will gelernt sein. Der Ofen steht in einem kleinen Gebäude, dem ehemaligen Pumpenhaus. Es wurde im Projekt „Freiraum für alle“ umgebaut (die NWZ  berichtete). Im Rahmen dieses Projektes, das zusammen mit den Bewohnern entwickelt wurde, wurden auch Erlebnis- sowie Spielstationen eingerichtet. Sie sollen die Bewohner dazu einladen, sich der Umwelt auf vielfältige Weise zu nähern. Große Flächen sind jetzt mit Rollstühlen und Rollatoren befahr- oder begehbar. Das Ergebnis soll am Freitag um 17 Uhr in der Sporthalle des Gutes mit der niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan eingeweiht werden. Bereits ab 15 Uhr, bis 19 Uhr, feiern Bewohner, Mitarbeiter und Besucher das Sommerfest. Dann wird selbst gefertigtes Kunsthandwerk ausgestellt; die gutseigene Bioland-Bäckerei, der Hofladen und das Café sind geöffnet. „Rafis Swing Club Combo“ und der Chor „Sannumer Zwischentöne“ sorgen für Live-Musik. Bis dahin soll auch die Bedienung des Ofens erlernt sein. Der dient in erster Linie therapeutischen Zwecken, erklärt Heike Wolters-Becker, Vorsitzende des Förderkreises Sannum. Er helfe den Bewohnern dabei, den Tag zu strukturieren, da sie den Teig zubereiten und warten müssen, bis die Brote fertig gebacken sind. Finanziert wurde die Anschaffung vor allem durch eine 2000-Euro-Spende der VR-Bank. Die restlichen 1855 Euro kamen besonders aus dem Erlös des Festlichen Abendmenüs 2011. Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann will, wenn das Brotbacken klappt, einen wöchentlichen Backtag ins Leben rufen. „Mit der Restwärme könnten wir dann auch noch Kuchen für unser Café produzieren.“

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Viel Lob für vorbildliche Arbeit (4. August 2012)

SANNUM - „Das, was Sie machen, das ist vorbildlich“, zeigte sich Heiner Pott, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, am Freitag „schwer beeindruckt“ von der Arbeit auf Gut Sannum. In Begleitung des CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley informierte er sich über die Einrichtung, die zurzeit 149 Menschen mit geistigen und seelischen Beeinträchtigungen bzw. Mehrfachbehinderungen im Alter von 18 bis 90 Jahren vor Ort bzw. in Außenwohngruppen betreut. Dies immer mit dem Anspruch, „sie soweit wie möglich in das normale Leben zu integrieren“, wie die stellvertretende Geschäftsführerin des Bezirksverbandes Oldenburg, Karin Harms, betonte. Heiner Pott ist zurzeit Verhandlungsführer der Bundesländer in Sachen Inklusion. Es sei interessant zu sehen, welche Fortschritte dieser Bereich mache, um Menschen mit Behinderungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Mit immer wieder neuen Ideen wird daran auch in Sannum gearbeitet. Mit Erfolg. Die Besonderheit in Sannum ist, dass es hier vor Ort schon zahlreiche Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten gibt. Hans-Werner Kuhlmann verwies auf die Landwirtschaft mit 400 Mastschweinen und 450 Hühnern, auf die Bioland-Gärtnerei und das Café Sannum sowie die Kreativbereiche. Gerade die Tätigkeit in Landwirtschaft und Gärtnerei bringt für viele Bewohner sehr viel. Das praktische Tun tue der Seele gut, wusste auch der Staatssekretär. Wie gut es mit der Teilhabe der Bewohner am normalen Leben klappt, betonte Heike Wolters-Becker vom Förderkreis Leben und Arbeiten in Sannum. Sie berichtete von der tollen Integration ins Dorfleben. Wenn erst einmal der Kontakt da sei, würden die Menschen schnell merken, dass man von den Bewohnern auch viel zurückbekomme. Vorgestellt wurden die Pläne für das neue Pflegeheim mit 36 Plätzen. Und auch die Umgestaltung des Außenbereichs im Zuge des Projekts „Gut Sannum – Freiraum für alle“ (NWZ  berichtete) beeindruckte den Besuch aus Hannover. Am 14. September, so Hans-Werner Kuhlmann, werde im Zuge des Sommerfestes der neu gestaltete Außenbereich eingeweiht. Dazu wird nicht der Staatssekretär kommen, sondern seine Chefin, Sozialministerin Aygül Özkan, wie Kuhlmann berichtete.

Autor: Klaus Derke

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Ostrittrum (7. Juni 2012)

Bei bestem frühsommerlichen Wetter unternahm der Förderkreis“ Leben und Arbeiten in Sannum e.V.“ am Donnerstag einen Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Ostrittrum. 22 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung „Haus Sannum“ verbrachten hier und beim anschließenden Kaffeetrinken in Kirchhatten einige schöne Stunden. Zahlreiche Teilnehmer waren so begeistert, dass sie sich sogleich nach dem nächsten Ausflug erkundigten. Aber auch für das Begleitpersonal, das sich aus Mitarbeiterinnen der Einrichtung sowie Vereinsmitgliedern zusammensetzte, war dieser Ausflug bereichernd und stärkte das Miteinander.



Gut Sannum auf neuen Wegen (20. April 2012)

Freundesmahl Barrierefreie Freiraumgestaltung und geplantes Pflegeheim vorgestellt

SANNUM - Das 10. Festliche Abendmenü des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e. V.“ stand ganz im Zeichen der portugiesischen Küche. Die mehr als 120 Gäste, die von der Vorsitzenden Heike Wolters-Becker im Saal von Gut Sannum begrüßt wurden, ließen sich unter anderem portugiesischen Fisch mit Petersilienkartoffeln, portugiesische Kalbsrouladen und Bananenpudding á la Oporto schmecken. Der Reinerlös des Abends für die Freunde und Förderer kommt wiederum den behinderten Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses Sannum und seiner Außenstellen zu Gute.

Frieslands Landrat Sven Ambrosy, neuer Vorsitzender des Bezirksverbandes, der die Huntloser Einrichtung und ihre Nebenstellen verwaltet, betonte in seinem Grußwort die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Zuge der sozialen Teilhabe, Integration und Inklusion.

Karin Harms, stellvertretende Geschäftsführerin des Bezirksverbandes, stellte die Pläne für Haus Sannum vor, die gemeinsam mit dem Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) entwickelt wurden. Unter dem Motto „Gut Sannum - Freiraum für alle“ startet in diesem Jahr eine mit 180 000 Euro aus EU-Mitteln (Leader) geförderte Umgestaltung des Außenbereichs. Harms:  „Wir wollen alles barrierefrei gestalten. Das ist eine Herausforderung auf einem ländlichen Hof mit Gärten, Landwirtschaft und Wald. Alle Hauptwege werden rollstuhl- und rollatorgerecht gestaltet. Das Leitsystem hilft bei der Orientierung und wird verschiedene Sinne ansprechen. Erlebnis- und Spielstationen laden ein, sich der Umwelt auf vielfältige Art und Weise zu nähern. Auch das therapeutische Angebot, zum Beispiel im Kontakt mit den Pflanzen und Tieren, soll dazu animieren, eigene Freiräume zu erkunden und auszuweiten.“

Die Bagger werden bald anrollen. Das gilt auch für eine weitere Großbaustelle, die noch in diesem Jahr auf dem Gelände eingerichtet werden soll. Geplant ist der Bau einer neuen Pflegeeinrichtung mit 36 Plätzen.

Es sei einzigartig, dass in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe Plätze in Pflegeplätze umgewandelt würden. „Auch hier verfolgen wir ein ganzheitliches Konzept, wie auch in anderen Einrichtungen des Bezirksverbandes“, erklärte Harms.

Es gebe viele Bewohnerinnen und Bewohner, die schon sehr lange in Sannum lebten und bei denen im Alter nun der Zeitpunkt eintrete, dass der Pflegebedarf überwiege. Damit diese Menschen nicht mehr „umgepflanzt“ werden müssten, entstehe das Pflegeheim auf dem Gelände. Außerdem wolle man jüngeren Menschen, die zum Beispiel durch Unfälle einen großen Pflegebedarf hätten, die Möglichkeit geben, in Sannum zu leben. „Heute werden solche Betroffenen oft in Seniorenheimen untergebracht. Dies ist aber gerade dann kritisch, wenn zwar Pflege im Vordergrund steht, der Verstand aber nicht betroffen ist“, meinte Harms. Hausleiter Hans-Werner Kuhlmann und sein Team stellen sich laut Harms der großen Herausforderung.

Der Sannumer Chor unter Leitung von Ulrike Meyer und der junge Liedermacher Andreas Rott (rundes Bild) sorgten für den musikalischen Rahmen beim Festlichen Abendmenü.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

3300 Euro ausgeschüttet (15. Dezember 2011)

Insgesamt weitere 3300 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens hat die VR Bank Oldenburg Land West eG vor Weihnachten ausgeschüttet. In der Bankstelle Huntlosen überreichten Bankvorstand Martin Spils sowie die Kundenberater Karin Materne und Eike Bruns Schecks an gleich drei Vereine. Heiko Warns nahm für den Tennis-Club Huntlosen 1000 Euro als Zuschuss zum Kauf von Spielfeldausrüstungen entgegen. Unter anderem sollen Kombinetze, Kinderspielnetze und Bänke angeschafft werden. 300 Euro nahm Reiner Seeger, Leiter des Hegerings Ahlhorn, entgegen. Das Geld wird verwendet für die Anschaffung von optisch-akustischen Wildwarnern, ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen in der Gemeinde. Über 2000 Euro freute sich Michael Feiner, Kassenwart des Freundeskreises „Leben und arbeiten in Sannum e. V.“. Auf dem Gelände der Huntloser Behinderteneinrichtung soll ein altes Transformatorenhäuschen zu einem Backhaus umgebaut werden. Der Zuschuss ist für den Kauf des Backofens. Der Förderverein gibt dazu weiteres Geld aus dem Erlös des diesjährigen Freundesmahls.   

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Ausflug zum Weihnachtsmarkt ein tolles Erlebnis (9. Dezember 2011)

Haus Sannum Förderkreis der Einrichtung fährt mit Bewohnerinnen und Bewohnern nach Osnabrück

SANNUM - Einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Osnabrück unternahmen in diesem Jahr 31 Teilnehmer von Haus Sannum und der Außenstelle in Sandkrug sowie ihre Begleitung.

Ulrike Meyer von der Tagesstruktur und Heike Wolters-Becker, Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“, hatten die Tour organisiert.

Mit der Nordwestbahn ging es von Sandkrug und Huntlosen nach Osnabrück. Die schön geschmückte Altstadt und der Weihnachtsmarkt gefielen der Gruppe sehr gut. Im Café Leysieffer gab es Kaffee und leckeren Kuchen. Ein Glühwürmchen (alkoholfreier Punsch) wurde zum Aufwärmen getrunken. Als Stärkung durfte eine Bratwurst zum Abschluss nicht fehlen.

Mit der Nordwestbahn ging es dann komfortabel zurück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert und zufrieden mit dem schönen, erlebnisreichen Tag.

Vom Förderkreis waren außer Heike Wolters-Becker und Ulrike Meyer die Mitglieder Karl-Heinz Beyrow, Anke Marien, Gabriele Müller, Silke und Michael Müller, Kurt Neuhaus, Klaus Rusinowskyj und Traute Schröder mit von der Partie.

Der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel, Abwechslung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu bringen.

Weitere Projekte des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ können auch nachgelesen werden auf der neuen Internetseite.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Gut Sannum: Freiraum für alle (3. Dezember 2011)

Inklusion Einrichtung öffnet sich noch stärker für Besucher – Naherholungsziel

SANNUM - Schon seit einigen Jahren öffnet sich die Behinderteneinrichtung Haus Sannum der Stiftung Gertrudenheim verstärkt für Besucher von außen. Der Hofladen und die Bioland-Gärtnerei bieten ihre Produkte an. Das Café Sannum steht täglich von 12 bis 18 Uhr für alle offen. Besucher sind gern gesehen auf dem idyllisch gelegenen Hof, nicht weit von der Hunte, der auch idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Naturlandschaft ist. „Für die Bewohner ist das toll, wenn Besucher von außerhalb kommen“, sagt Karin Harms, stellvertretende Geschäftsführerin des Bezirksverbandes Oldenburg, der die Einrichtung verwaltet. Sie spricht von einem großen Effekt für die Inklusion.

Für Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann haben alle angeschobenen Projekte das vorrangige Ziel, Arbeitsplätze für die Bewohner zu schaffen. „Richtige Arbeit hat für die behinderten Mitarbeiter einen höheren Wert“, weiß Kuhlmann aus Erfahrung. Die Arbeit in der Landwirtschaft, in der Gärtnerei, im Café und in den Werkstätten – kreative Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es viele. Und es sollen noch mehr werden.

Haus Sannum steht vor einer umfangreichen Neugestaltung. Aus „Haus Sannum“ wird das „Gut Sannum“. Und das soll auch äußerlich erkennbar sein. Unter dem Motto „Freiraum für alle“ wurde gemeinsam mit dem Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) aus Huntlosen unter Beteiligung von Bewohnern, Mitarbeitern und Verwaltung ein Konzept entwickelt, das laut Karin Harms einen „Quantensprung für Haus Sannum“ bedeutet.

Der Guts-Charakter soll durch die Umgestaltung in den Vordergrund gestellt werden. Ein Freiraum, der für alle offen ist – nicht nur für Bewohner und Mitarbeiter, sondern eben auch für alle Bürgerinnen und Bürger, für alle Menschen von außerhalb. Ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen könne so noch stärker erreicht werden, heißt es.

Und auch als Naherholungsangebot für die gesamte Region sei das Projekt „eine tolle Sache“, sagt Karin Harms. Das hat die lokale Leader-Aktionsgruppe erkannt und Förderung zugesagt für die Schaffung von attraktiven Erlebnis-Bereichen auf dem weitläufigen Gelände. Das Wegenetz soll barrierefrei gestaltet werden. Dabei kommt „Hartgrant“ zum Einsatz.

Mit dem ersten Bauabschnitt „Gärtnerei und Zentrum“ soll im nächsten Jahr begonnen werden. Geplant sind zum Beispiel barrierefreie Wege durch einen Kräuter- und Erlebnisgarten. Um den Hofcharakter zu bewahren, werden die Parkplätze vom Innenhof verbannt, um eine Erlebnisfläche zu schaffen, die zum Verweilen einlädt. Auch ein Platz für Spielgeräte ist vorgesehen. Der Hofladen soll in den alten Bullenstall umziehen.

Neue Parkplätze sind links von der Zufahrt geplant. Neben der Zufahrt wird ein bislang fehlender, barrierefreier Fußweg zur Sannumer Straße als besonders wichtig erachtet. Den gibt es bislang nicht. Bewohner und Besucher stolpern über die holprige alte Klinkerstraße, was sehr gefährlich ist.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Mit Besuch Freude schenken (7. OKTOBER 2011)

Förderkreis und Haus Sannum stellen Projekt vor – Kontakt intensivieren
HUNTLOSEN – 149 Menschen mit geistiger und bzw. oder körperlicher Behinderung leben im Haus Sannum Stiftung Gertrudenheim in Huntlosen und den Außenstandorten. Weil einige Bewohnerinnen und Bewohner außerhalb der Einrichtung nur noch wenige Kontaktpersonen haben, haben das Haus Sannum und der Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ jetzt das Projekt „Besuch bei Freunden“ ins Leben gerufen. „Ziel ist es, den Kontakt zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten zu intensivieren“, erklärt HeikeWolters- Becker, Vorsitzende des Förderkreises. Ihre Vorstandskollegin Anke Marien besucht seit einem Jahr einen Bewohner von Haus Sannum. Und sammelte dabei überaus positive Erfahrungen: „Es bringt einfach viel Freude, mit dem Bewohner etwas zu unternehmen“, berichtet Marien. Oft genüge dem Bewohner aber auch schon ihre Anwesenheit. „Ihm tut es unheimlich gut, wenn er weiß, dass ich nur wegen ihm da bin.“ Mit dem Projekt „Besuch bei Freunden“ möchte der Förderkreis nun weitere Menschen finden, die Interesse haben, einen Bewohner in regelmäßigen, aber selbst wählbaren Abständen zu besuchen. Um zu gewährleisten, dass die „Chemie“ auch stimmt, hat Christa Vezis, Vorstandsmitglied im Förderkreis und Leiterin der Tagesstruktur, Steckbriefe von den Bewohnern angefertigt, auf denen unter anderem die Hobbys und Vorlieben vermerkt sind. „Wer noch nie mit Behinderten zu tun hatte, verspürt vielleicht zunächst Hemmungen. Aber die verschwinden ganz schnell, wenn man erst einmal die Freude in den Augen der Bewohner gesehen hat“, sagt Wolters-Becker. Interessenten können sich melden bei Anke Marien unter 04481/1616.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Ausflug nach Hannover (31. AUGUST 2011)

Einen Ausflug zu einem Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten in Hannover haben jetzt 41 Bewohner vom Haus Sannum und der Außenstelle Sandkrug mit ihren Begleitern unternommen. Organisiert hatten den Ausflug Christa Vezis, Leiterin des Bereichs Tagesstruktur vom Haus Sannum, und Heike Wolters-Becker, Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“.Mit dem Bus ging es nach Hannover zu den Herrenhäuser Gärten. Dort erkundeten die Teilnehmer die schönen Garten-Anlagen und genossen das Rahmenprogramm. Krönender Abschluss des Tages und ein besonderes Erlebnis für alle war das beeindruckende Feuerwerk am Abend. Vom Förderkreis waren bei dem Ausflug dabei: Karl-Heinz Beyrow, Karl-Heinz Habl, Detlev Lauhöfer, Anke Marien, Ulrike Meyer, Gabriele Müller, Kurt Neuhaus, Klaus Rusinoskyj, Christa Vezis und Heike Wolters-Becker. Der Förderkreis „Leben und arbeiten Haus Sannum“ organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel, die Bewohner des Hauses Sannum mit seiner Außenstelle in Sandkrug zu unterstützen.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Erlebnisreicher Tag an der See (26. Mai 2011)

Förderkreis besucht mit Bewohnern die Stadt Bremerhaven
SANNUM/LD – Einen Ausflug nach Bremerhaven haben 33 Teilnehmer von Haus Sannum und ihre Begleitung unternommen. Organisiert haben den Ausflug Christa Vezis, die Leiterin des Bereichs Tagesstruktur vom Hause Sannum, und HeikeWolters-Becker, die Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“. Mit dem Bus ging es über Brake zur Fähre nach Blexen. Bei der Überfahrt hatte die Reisegruppe Glück, dass viele Schiffe zu sehen waren. Da die Fährzeit 15 Minuten beträgt, entstand der Eindruck einer kleinen Schiffsreise. In der Strandhalle mit Blick über die Außenweser gab es leckeren Kuchen. Durch denWesertunnel ging es zurück nach Sannum. Es war für alle ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken. Vom Förderkreis waren beim Ausflug dabei: Karl-Heinz Beyrow, Dr. Detlev Lauhöfer, Anke Marien, Ingrid und Kurt Neuhaus, Traute Schröder, Christa Vezis und Heike Wolters-Becker. Der Förderkreis Haus Sannum organisiert und finanziert jedes Jahr Ausflüge mit dem Ziel die Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses Sannum mit seiner Außenstelle in Sandkrug zu fördern. Der Ausflug nach Bremerhaven war vor allem für die schwächeren Bewohnerinnen und Bewohner gedacht, die ansonsten wenig vom Leben außerhalb von Haus Sannum sehen.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Förderkreis feiert zehnten Geburtstag (2. MAI 2011)

Festliches Abendmenü im Haus Sannum mit Köstlichkeiten aus dem Orient – 114 Gäste
SANNUM/PK –„Wir wollen Frieden für uns alle“ sangen am Freitagabend nicht nur die Mitglieder des Sannumer Chors unter der Leitung von Ulrike Meyer, sondern auch die 114 Gäste aus Politik, Gesellschaft undUmfeld der Einrichtung Haus Sannum. Anlass war der zehnte Geburtstag des Förderkreises „Leben und Arbeiten in Sannum“, der im Rahmen des festlichen Abendmenüs gefeiert wurde. Diesmal war das Motto der Orient. Vorsitzende Heike Wolters-Becker erklärte in ihrer Begrüßung, dass in Zeiten sozialer Unruhen und kriegsähnlicher Aufstände in den nordafrikanischen Staaten, der Frieden, die eigene Sicherheit und ein Heim in unserem Lande umso wertvoller erscheinen würden. Bevor das Abendmenü vom Team des Hauses Sannum unter der Leitung von Sabine Bolduan mit orientalischen Köstlichkeiten aufgetischt wurde, blickte Landrat Frank Eger auf die vergangenen zehn Jahre zurück. „Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die pädagogische und soziale Arbeit in der Betreuung und Pflege der Menschen mit geistiger Behinderung, psychisch Kranker und Mehrfachbehinderter zu unterstützen und zu fördern“, betonte Eger. Im Juni 2001 gründeten 25 Mitglieder den Förderkreis, der zuvor von Ludger Wahls, damals Mitarbeiter im Haus Sannum, initiiert worden war. Heute hat der Förderkreis 41 Mitglieder. 2003 rief das erste Abendmenü unter dem Motto „Frankreich“ 65 Gäste auf den Plan. Ein weiterer Meilenstein war 2003/2004 der Umbau eines Hausbereichs mit Einrichtung von Einzelbettzimmern. 2005 kam das Großprojekt Café-Ausbau. Insgesamt seien 32 000 Euro an Spendengeldern ausgegeben worden, um etwa Ausflüge, Urlaubsfahrten und Anschaffungen zu ermöglichen. Nach Menü und orientalischem Tanz durch Benat Balady aus Hockensberg, mit Maria Vorwerk, Astrid Busch und Anja Richter, würdigte die Vorsitzende Heike Wolters- Becker die vergangenen zehn Jahre. Sie bedankte sich für die Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung. Künftig soll weiter die Unterstützung des Hauses im Mittelpunkt stehen. „Der Spendenzweck des diesjährigen Abendmenüs ist die Anschaffung eines Backofens für das Backhaus“, wie Einrichtungsleiter Hans Werner Kuhlmann erklärte. Bode Bode, Leiter des Amts für Arbeit und Soziale Sicherung im Kreishaus, referierte unter dem Motto „Auf dem Weg in die Teilhabegesellschaft – Gedanken zur Umsetzung der UN-Konvention“ über die Inklusion.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Gerät hilft beim Aufstehen (26. FEBRUAR 2011)

Wertvolle Hilfe leistet eine neue Aufsteh-Hilfe im Seniorenbereich des Hauses Sannum. Das 4300 Euro teure Gerät wurde am Freitag vom Förderkreis „Leben und arbeiten in Sannum“ der Behinderteneinrichtung offiziell übergeben. Finanziert wurde das Gerät aus dem Erlös des „Festlichen Abendmenüs“, das der Förderkreis im vergangenen Jahr veranstaltete. Zu den 1800 Euro vom Förderverein kam erfreulicherweise eine Spende von 2500 Euro hinzu, die Michael Wolf aus der Aktion „Glückspfennig“, der Spendenaktion der Airbus- Beschäftigten und desUnternehmens Airbus, überreichte. Der Leiter des Hauses Sannum, Hans-Werner Kuhlmann, bedankte sich beiMichaelWolf sowieHeike Wolters-Becker, Rolf Jessen und Dr. Detlev Lauhöfer vom Förderkreis für diese erneut großzügige Unterstützung, die zum einen den Bewohnern, die an den Rollstuhl gefesselt sind, neue Möglichkeiten der Teilhabe eröffnet, und zumanderen eine Entlastung für die Mitarbeiter darstellt. Bewohner Rolf Goslig zeigte beim Besuch der Sponsoren mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen Hildegard Wilken und UlrikeMeyer, wie das Gerät genutzt werden kann. Der Förderkreis des Hauses Sannum besteht bald zehn Jahre.Das soll beim diesjährigen „Festlichen Abendmenü“ am 29. April gefeiert werden. Zuvor findet die Mitgliederversammlung am Donnerstag, 3. März, ab 19.30 Uhr im Café Sannum statt.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Letzter Schliff für Pavillon (9. OKTOBER 2010)

Den letzten Schliff haben die Bewohner der Außenstelle vom Gertrudenheim „Haus Sannum“ in Sandkrug dem neuen Pavillon auf dem Platz vor dem Eingangsbereich gegeben. In viel Eigenarbeit haben sie das Werk mit dem Hausmeister zusammengebaut. „Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Einzelteile das waren“, blickt Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann zurück. Der Pavillon ist als Schutz bei schlechtem Wetter gedacht, wenn die Bewohner auf die Busse warten, er sei aber auch schon als perfekte Grillhütte entdeckt worden, erklärt Heike Wolters-Becker vom Förderverein, der das Projekt mit 1500 Euro unterstützt hat. Weitere 500 Euro hat die Einrichtung selbst übernommen.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg  


Mehr Angebote für die Rentner im Haus (4. AUGUST 2009)

Gruppe der Bewohner über 65 Jahre wächst – Neue Herausforderungen bei der Betreuung
SANNUM – „Ich sehe, dass das Geld gut angelegt ist“, freute sich Heike Wolters-Becker, Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“. In der Tat sind die 2500 Euro vom Förderverein sowie 6500 Euro von weiteren Spendern gut angelegt – zum Wohle der älteren Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Sannum. Die 9000 Euro aus Spenden – unter anderem verzichteten Privatleute zu Gunsten des Hauses Sannum auf Geschenke zum Geburtstag – sind ein Drittel der Gesamtsumme, die in den neuen Seniorenbereich investiert wurde. Das Haus Sannum macht damit den Rentnerinnen und Rentnern unter den Bewohnern ein zusätzliches Angebot zur sinnvollen Gestaltung des Lebensabends. Wie Heimleiter Hans-Werner Kuhlmann berichtete, sind von den 142 Menschen mit Behinderungen, die von Haus Sannum (einschließlich Außenstellen) betreut werden, 65 über 60 Jahre alt, davon 47 im Rentenalter von 65 bis 87. Dieser hohe Anteil stelle das Team von Haus Sannum vor neue Aufgaben. Gut die Hälfte der Bewohner arbeitet bis zur Rente in Werkstätten in Sandkrug und Oldenburg oder auch vor Ort in der Sannumer Landwirtschaft, in der Bio-Gärtnerei und im Café. „Menschen mit Behinderungen haben einen erhöhten Unterstützungsbedarf bei der Gestaltung des Übergangs vom Arbeitsleben in den Ruhestand“, so Kuhlmann. Die Probleme von Menschen mit und ohne Behinderung ähneln sich: Wenn die berufliche Tätigkeit aufhört, entfallen auch soziale Kontakte im Arbeitsumfeld. Es tut sich oft ein „Loch“ auf. Der neue Seniorenbereich soll nun den Bewohnerinnen und Bewohnern im Rentenalter die Möglichkeit bieten, Kontakte zu knüpfen beim Klönschnack oder bei Lesestunden, Interessen herauszubilden und vielleicht ein neues Hobby zu finden. Auch gemeinsame Unternehmungen sind vorgesehen. Es gibt einen „Wohlfühlraum“ und einen „Bewegungs- und Entspannungsraum“, wie Sporttherapeutin Ulrike Meyer bei einem Rundgang erläuterte. „Wir bringen etwas in Bewegung“, freute sich Meyer über die neuen Möglichkeiten.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg